aus dem Gemeinderat



Gemeinderatsausflug 2017


Ein Ort, sich wohl zu fühlen


Marcel Hug sprach an der Raperswilener 1.-August-Feier. (Bild: Kurt Peter)

 

RAPERSWILEN ⋅ Festredner Marcel Hug rief zum Nationalfeiertag zu Mut und Disziplin, aber auch zu Offenheit und Toleranz auf.

 

Marcel Hug, international erfolgreicher Rennrollstuhlfahrer und Paralympics-Goldmedaillengewinner hielt bei der Schulanlage Raperswilen die Festansprache zum Nationalfeiertag. Er hatte das Thema «Heimat und Grenzen» gewählt. «Als Sportler reise ich viel in der Welt herum, lerne neue Menschen, Länder und Kulturen kennen», sagte er. Dies erweitere seinen Horizont. Und doch lerne er durch seine Reisen die Schweiz immer mehr schätzen. Die überschaubaren Landschaften, die Politik und das stabile Sozialsystem seien sehr wertvoll, meinte Marcel Hug.

«Die Schweiz ist ein Ort, um sich wohl zu fühlen», sagte er und verglich das Land mit einem Wohnhaus: «Die Türen sollen offen sein, auch für andere, besonders für Notleidende.» Trotz dieser Weltoffenheit spielen für Marcel Hug Grenzen eine Rolle. Es gebe Grenzen, die überwunden werden könnten und überwunden werden müssten. «Es gibt aber auch Grenzen, die respektiert werden müssen, weder die Gesellschaft noch die Umwelt dürfen betroffen sein.»

Einen Schritt über die Grenze hinaus

Auch er selbst werde ständig mit Grenzen konfrontiert. Gerade als Rollstuhlfahrer wisse er um tägliche Hindernisse, die «aber keine Ausreden sein dürfen». Weil er im sportlichen Bereich weiterhin erfolgreich sein wolle, gelte es, immer wieder an die Grenzen zu gehen. Und darüber hinaus. Marcel Hug bezeichnete dies als seine persönliche Formel «X+1», nämlich die selbstgesteckten Grenzen zu knacken, und einen Schritt weiterzukommen.

Objektive Rückmeldungen sind wichtig

«Wir dürfen aber nicht vergessen, die Momente des Erfolgs zu geniessen.» Marcel Hug verglich es mit dem Bergsteigen. «Ab und zu stehen bleiben und die Aussicht bestaunen.» Neben einem realistischen Selbstvertrauen sei es wichtig, dass es aus einem objektiven Umfeld Rückmeldungen gebe, sagte der Sportler weiter. Der Leistungsdruck in der Gesellschaft steige ständig. Hug mahnte zu Mut, Disziplin und Offenheit. «Mit Selbstvertrauen und Willen können wir weiterhin die Zukunft gestalten», meinte er abschliessend.

Am Nationalfeiertag wurden in Raperswilen auch zwei Jungbürger und eine Jungbürgerin als Stimm- und Wahlberechtigte in die Gemeinde aufgenommen. Sina Habegger sowie Andrin und Flurin Kunz konnten sich kurz vorstellen und Gemeindepräsident Willi Hartmann erinnerte sie daran, dass sie nun neben Rechten auch Pflichten hätten. Vor allem rief er sie dazu auf, sich aktiv einzubringen und die Gemeinde mitzugestalten. «Es ist toll, wenn sich junge Menschen einsetzen», meinte Hartmann.

Kurt Peter



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Gemeinde Raperswilen zu Besuch im Bundeshaus

Der diesjährige Ausflug des Gemeinderates und weiteren Vertretern der Gemeinde Raperswilen machte eine Planung von langer Hand notwendig. Die Besuchsmöglichkeiten im Bundeshaus sind immer schnell ausgebucht, vor allem natürlich während der Sessionszeiten. Die Gruppe bestehend aus elf Teilnehmern startete ihren Tag in Islikon, von wo aus es mit dem Kleinbus nach Bern ging. Nach einem kurzen Kaffeehalt kurz vor Bern traf die Gruppe pünktlich beim Bundeshaus ein. Nach anfänglichen Unstimmigkeiten bei der Sicherheitskontrolle respektive der Notwendigkeit, die Ausweise gegen einen Besucherbadge zu tauschen, was der Stimmung jedoch keinesfalls einen Abbruch tat, durften wir die Debatten und das emsige Treiben im Nationalratssaal beobachten. Im Anschluss war die Zeit für eine Fragerunde mit Nationalrat Markus Hausammann reserviert. Aufgrund unseres doch mehrheitlich bäuerlichen Hintergrundes gingen die Ausführungen ebenfalls in die gleiche Richtung. Markus Hausammann, als Vertreter aus der Landwirtschaft unterstützt die lancierte Initiative zur Ernährungs- und Versorgungssicherheit. Diese setzt sich dafür ein, dass in der Schweiz auch eine produzierende Landwirtschaft ihren Platz und ihre Berechtigung hat. Ziel kann und darf doch nicht sein, dass die Schweiz irgendwann nur noch aus Blumenwiesen besteht und alles Notwendige importiert wird. Nach einem feinen Mittagessen in der Schmiedstube, blieb noch Zeit für einen Bummel durch die Altstadt und einen Besuch bei den Bären im neu gestalteten Bärenpark. Die Bären genossen ebenfalls das schöne Herbstwetter, wie auch wir unsere Erfrischung im Gartenrestaurant. Nach ziemlichen Verkehrsbehinderungen, welche jedoch bereits zum alltäglichen Standard in der überfüllten Schweiz gehören, erreichten wir kurz nach 19.00 Uhr den Greuterhof in Islikon. Im Restaurant zur Schmitte wurde uns zweierlei Gordon-bleus serviert. Mit bestem Wein aus der Region und eifrigen Gesprächen fand der eindrucksvolle Tag einen würdigen Abschluss. Sabina Scheuber



Gemeinderat und weitere Vertreter der Gemeinde Raperswilen mit Nationalrat Markus Hausammann.

Fotostrecke 1. August 2016

PDF Fotostrecke 1. August

Unkonventionelles Programm an der 1. August Feier in Raperswilen

Obwohl das Wetter einige Zweifel aufwarf, fand die 1. August Feier der Gemeinde Raperswilen nach 2014 erneut im wunderschön gelegenen Kirchenwald oberhalb von Büren statt.

Eröffnet wurde die Feier traditionsgemäss mit dem gemeinsamen Singen des Thurgauer Liedes. Gemeindepräsident Willi Hartmann durfte eine stattliche Anzahl Einwohner und Gäste begrüssen. Musikalisch wurde die Feier durch das Akkordeon-Trio, bestehend aus Rita Edmunds, Boris Stäheli und Gemeinderatsmitglied Mario Hofer unterstützt.

Aus der Ansprache wurde im Vorfeld ein Geheimnis gemacht. Manch Einer fand wohl genau deshalb den Weg in den Kirchenwald. Gemeinderat Mario Hofer begrüsste die Einwohner und teilte mit, dass der Gemeinderat trotz grossen Bemühungen keinen Redner rekrutieren konnte und eine Ansprache in diesem Jahr deshalb ausfalle. So sollen doch die Erschienenen die Zwangspause bis zur Jungbürgeraufnahme mit einem Bier oder einem Gespräch mit dem Sitznachbarn überbrücken. Bekanntlich lässt sich der Mensch jedoch nicht so leicht abspeisen, so dass Mario Hofer, unterstützt durch seinen Sohn doch noch zur Höchstform auflief. Kritisch wurden da Themen wie das eigene Gewissen respektive jenes unseres Rechtsstaates und unser Bedürfnis nach absoluter Sicherheit reflektiert. Durch das Einflechten vergangener Geschehnisse in der eigenen Gemeinde hatten möglicherweise einige ein "Déjà vu". Zu Musik von Morricone schritten die beiden im letzten Teil als Inspektorats-Duo auf der Jagd nach Verbrechern vor das Publikum. Die Erkenntnis davon, Süsswasserkrokodile im Bodensee lassen sich genau so wenig finden, wie ein Mafiakonstrukt in der Ostschweiz. Drei Jungbürger (Alisha Huber, Manuel Ried und Jurek Volpez) konnten in diesem Jahr in die Reihen der Stimmberechtigten aufgenommen werden. Jurek Volpez als Einziger anwesend, konnte sich gleich persönlich vorstellen und wurde von Gemeindepräsident Willi Hartmann dazu aufgefordert, sich aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen. Nach und während weiteren musikalischen Darbietungen wurden traditionell Würste am Stecken am offenen Feuer gebraten und das gemütliche Beisammensein wurde gepflegt.

Sabina Scheuber

Jungbürgerfeier 2016

Die diesjährige Jungbürgerfeier führte die drei Jungbürger Alisha Huber, Juri Volpez und Manuel Ried gemeinsam mit dem kompletten Gemeinderat in die alte Mühle Eberle in Rickenbach bei Wil.

Da die Anzahl der Jungbürger in diesem Jahr gering war, konnten im Vorfeld die Wünsche der Jungbürger in Erfahrung gebracht werden. Trotz sofortiger Einigkeit (Bodyflying, leider in Rümlang nicht mehr möglich) wurden der Organisatorin doch noch einige Steine in den Weg gelegt. Aber wie heisst es so schön, auch mit diesen lässt sich etwas Schönes bauen. So kam es, dass sich die achtköpfige Gruppe für das Lasergame in der alten Mühle in Rickenbach einfand. Als der Instruktor erklärte, dass es sich hierbei um einen Sport handelt, guckten doch einige relativ erstaunt bis ungläubig. Spätestens nach der ersten Spielrunde, welche rund 15 Minuten dauerte, war dieses Verständnis doch bei allen da. Nach zwei Gruppenspielen, bei denen es darum ging die Flaggen der Gegner zu erobern, wurde als Abschluss ein Spiel jeder gegen jeden gespielt. In dieser letzten Runde konnte sich Juri Volpez als treffsicherster Scharfschütze feiern lassen. Die Zeit verging wie im Flug und schon war es höchste Zeit den Weg Richtung Heimat anzutreten.

Im Restaurant Rössli, Bonau, besser bekannt unter dem Namen Schnitzelkönig, genossen wir ein feines Nachtessen. Die angeregt geführten Unterhaltungen reichten von Fussball, über aktuelle europäische Politik bis hin zu Schlangenfütterungen.

Die Jungbürgerinnen und Jungbürger von Raperwilen.

Windmessmast auf dem Seerücken in Raperswilen in Betrieb genommen!

Neuer Windmessmast auf dem Seerücken

Windpark Seerücken

Anfangs Februar haben sich die Gemeindepräsidien Raperswilens und Homburgs auf Initiative der mit einer vierköpfigen, hochdotierten Delegation eigens aus Genf angereisten Ennova AG «auf dem Berg» zu einem informellen Austausch getroffen. PDFDen Bericht dazu finden Sie hier.

Pilzkontrolle

PDF Organisation Pilzkontrolle

PDF Pilzkontrolle Müllheim und Pilzkontrolle Herdern